Ich lade Euch zu einer Gardasee-Rundreise ein. Macht es Euch bequem - die Fahrt ist recht lang:s22:
Kurz hinter Trento verlassen wir die Brenner-Autobahn und fahren über Serpentinen durch die Dolomiten. Auf einmal: freier Blick auf den Gardasee. Der erste Ort, den wir passieren heißt Riva del Garda. Er und der Nachbarort Torbole sind wahre Surfer- und Seglerparadiese.
Die Fahrt geht weiter auf der östlichen Seite des Gardasees. Hier gibt es keine Sandstrände, sondern immer mal wieder kleine Kiesstrandnasen, die in den See hineinzeigen. Wir kommen in den Ort Malcesine. Hier geht auch die Kabinenbahn auf den höchsten Berg der Region, Monte Baldo, hoch. Wir haben uns aber auf den kleinen Ort beschränkt. Hier gibt es übrigens das beste Eis vom ganzen Gardasee. Selbst die Einheimischen kommen von weither, um die selbstgemachten Sorten zu probieren.
Von oben auf Malcesine geblickt:
Hier ein paar Eindrücke aus dem Ortskern:
Auf der Burg in Malcesine kann man heiraten. Es wird überwiegend von Briten in Anspruch genommen.
Mit diesem Auto wird das Brautpaar zur Burg gefahren:
Es gehört Können dazu, mit High Heels auf dem Pflaster zu laufen:
Die meisten Gäste kamen auch auf FlipFlops und hatten ihre guten Schuhe in der Hand:D
Weiter geht die Fahrt am See entlang. Überall stehen Orleanderbüsche. Sie wachsen hier wie Unkraut. Die Zypressen und Olivenbäume stehen rechts, die Berge hoch.
Wir kommen nach Torri del Benaco, unserem Urlaubsdomizil. Wie in jedem Ort gibt es auch hier eine Marina.
Die Restaurants haben fast alle Seeterrassen:
Diese kleinen Geschäfte sind sehr zahlreich in den Orten:
An einem Vormittag sind wir in die Berge gelaufen und haben dabei dieses Foto von Torri gemacht:
Und weiter geht's. Die nächste Station heißt Garda. Es ist die älteste Ortschaft am See. Hier werden die Berge schon sehr viel flacher. Die Atmosphäre ist mediterraner.
An der Promenade standen "fliegende Händler", die ihre Autos mit allem Möglichen bestückt hatten. Hier ein Taschenhändler:
Nun beginnt die Weinstraße. Wir kommen in Bardolino an. Von hier stammt der leichte, fruchtige Rotwein.
Wir sind fast im Süden des Sees angekommen.
Einmal um die Ecke, nun sind wir am Südufer und besuchen Sirmione. Dieser Ort ist nur über eine ehemalige Zugbrücke zu erreichen und wird von der Scaligerburg beherrscht.
Ein alter Olivenbaum. Sie werden jährlich stark beschnitten und bilden mit der Zeit bizarre Stämme.
Es folgt jetzt ein kleiner Sprung entlang der westlichen Gardaseeküste. Wir setzten von Torri del Benaco mit der Fähre über nach Maderno und besuchen in Gardone den Botanischen Garten Hruska. Es ist ein privater Garten, der von Prof. A. Hruska in jahrelanger Arbeit angelegt wurde. Der Garten wird jetzt von André Heller finanziert. Es befinden sich hier Pflanzen aus allen Teilen der Welt sowie Skulpturen verschiedener Künstler.
Weiter geht es zu unsere letzten Station am Gardasee nach Limone. Einstmals standen hier die größten Limonenhaine der Region. Der Ort ist direkt in die Felsen hineingebaut. Die Gässchen sind irre steil.
Auf dieser Seite des Sees führt die Gardaseestraße fast nur durch Tunnel und Galerien. Da Tunnel ja nicht gerade meine Leidenschaft sind (um das mal ganz vorsichtig auszudrücken:s14:), nehmen wir wieder eine Fähre über den See und kommen in Malcesine an. Hier lade ich Euch zu einem Eis ein.