Rosenfee schrieb
Von Jodi Picoult habe ich Beim Leben meiner Schwester gelesen. Es geht um ein Mädchen, das nur gezeugt wurde, um als Blut- und Organspenderin für ihre Schwester zu dienen - zumindest ist das ihr Eindruck. Es ist ein Buch/Thema, das sehr, sehr eindringlich geschrieben ist.
LG Rosenfee
Tatsächlich?
Ich hätte nicht gedacht, dass hier IRGENDJEMAND IRGENDWAS von dieser Autorin kennt.
Diese Geschichte, dass ein zweites Kind als "Spender" für ein älteres extra gezeugt wird (es ging da glaub ich um eine Knochenmarksspende bei Leukämie), gabs übrigens wirklich - ob davon dieses Buch inspiriert wurde, weiß ich natürlich nicht.
uli
Im Westen des Deutschen Reiches zu Beginn des Jahres 1235 ist die junge Donata bereits 4 Jahre auf der Flucht vor der Inquisition. In einem Benediktinerinnenkloster aufgewachsen und ausgebildet, lernte sie Schreiben und Latein und vor allem das Malen. Die Benediktinerinnen hatten ihr Talent früh entdeckt und gefördert.Doch dann wird der jungen Buchmalerin ihr Können zur Gefahr. Ihre Bilder von Menschen und Heilpflanzen sind so natürlich und lebendig, dass die Leute munkeln, der Teufel hätte ihr die Hand geführt. Bald muss Donata fliehen ....
Das hört sich gut an. Nach dem Buch werde ich morgen bei unserem Bibliotheksbesuch gleich schauen.
Im Westen des Deutschen Reiches zu Beginn des Jahres 1235 ist die junge Donata bereits 4 Jahre auf der Flucht vor der Inquisition. In einem Benediktinerinnenkloster aufgewachsen und ausgebildet, lernte sie Schreiben und Latein und vor allem das Malen. Die Benediktinerinnen hatten ihr Talent früh entdeckt und gefördert.Doch dann wird der jungen Buchmalerin ihr Können zur Gefahr. Ihre Bilder von Menschen und Heilpflanzen sind so natürlich und lebendig, dass die Leute munkeln, der Teufel hätte ihr die Hand geführt. Bald muss Donata fliehen ....
Von Jodi Picoult habe ich Beim Leben meiner Schwester gelesen. Es geht um ein Mädchen, das nur gezeugt wurde, um als Blut- und Organspenderin für ihre Schwester zu dienen - zumindest ist das ihr Eindruck. Es ist ein Buch/Thema, das sehr, sehr eindringlich geschrieben ist.
LG Rosenfee
Zuletzt geändert von Rosenfee am Donnerstag 28. Juni 2007, 21:19, insgesamt 1-mal geändert.
"Bin dann mal weg" von Hape K. hatte ich auch gerade und fand, dass es sich stellenweise ganz schön zieht. Hatte mir mehr von versprochen.
Dann las ich von Hans-Ulrich Treichel "Der Verlorene". Die Geschichte einer Kindheit in den 50er Jahren. Auf der Flucht aus Ostpreußen 1945 verlieren die Eltern ihren erstgeborenen Sohn. Der nachgeborene Bruder und Ich-Erzähler spielt daraufhin im Leben der Eltern nur eine Nebenrolle. Ihr ganzes Leben sind sie auf der vergeblichen Suche nach Arnold, dem Erstgeborenen. Der Bruder hofft, dass er niemals gefunden wird. Trotzdem es um eine bittere Geschichte geht, die für Eltern und Sohn sehr belastend ist, musste ich doch häufig herzhaft lachen, weil Treichel ungemein komisch erzählt. Ich bin begeistert. Von dem Nachfolgebuch "Menschenflug" war ich total enttäuscht. Es passiert in dem ganzen Buch schlichtweg nix. Muss man auf keinen Fall haben.
Am WE fange ich mit "Zusammen ist man weniger allein" von Anna Gavalda an. Rosenfee hat mir auf Schokolade Appetit gemacht.
LG Anke
Zuletzt geändert von anke am Donnerstag 28. Juni 2007, 21:16, insgesamt 1-mal geändert.
DIE WAHRHEIT DER LETZTEN STUNDE von Jodi PICOULT (von der ich noch nie gehört hab)
Es geht darin um ein 7jähriges Mädchen, das traumatisiert durch die (vom Vater durch Untreue verschuldete) Scheidung der Eltern zunächst sehr verschlossen ist und nicht wirklich Zugang zur Mutter hat.
Und plötzlich sieht dieses Mädchen Gott - in weiblicher Gestalt - und kann auf einmal Menschen heilen (nicht absichtlich, durch eher zufälligen Kontakt im Krankenhaus). Ein Wahnsinns-Medienrummel setzt ein, welcher auch einen Fernseh-Antiprediger auf den Plan ruft, der durch eine Fernsehsendung, in der er für gewöhnlich angebliche "Wunder" aufdeckt, berühmt ist. Fernsehstar und Mutter nähern sich unbemerkt von der Öffentlichkeit an und man weiß nicht so recht, ob er jetzt ehrlich ist oder in Wirklichkeit das Mädchen nur für seine Zwecke entlarven will; der Rummel bringt wiederum den Vater auf den Plan, er will der Mutter das Sorgerecht entziehen.
Eine Jahre zurückliegende Zwangseinweisung der Mutter in die Psychiatrie spielt dabei auch eine Rolle..... -
Anfangs war ich nicht sehr erbaut davon, aber nach einer Weile konnte ich es nicht mehr weglegen, es ist insgesamt sehr packend geschrieben.
Das Ende ist etwas platt, aber es ist trotzdem empfehlenswert.
uli
Zuletzt geändert von uli21 am Donnerstag 28. Juni 2007, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
Im Moment haben es mir die historischen Romane angetan.
z.Zt. lese ich "Wir sind das Salz von Florenz" von Tilman Röhrig
davor habe ich "Die Buchmalerin" von Beate Sauer gelesen.
Liegen habe ich noch "Das Kreidekreuz" der erste Teil war "Die Tochter des Salzsieders" von Ulrike Schweikert und
von Astrid Fritz einen Doppelband "Die Hexe von Freiburg" und "Die Tochter der Hexe"
Zuletzt geändert von Flower am Donnerstag 28. Juni 2007, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
Ich habe gerade
bin dann mal weg
gelesen (Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg) lustig, mit einigen Längen, aber ich fands nicht schlecht ...
Weil ich "Dschungelkind" gelesen hatte, ist jetzt "Ruf des Dschungels" dran. Das liest sich nun nicht mehr so leicht, wenn auch eigentlich immer spannend. Aber ich glaube, für die Passagen, in denen die Autorin letztlich etwas Politisches erreichen will, habe ich das Gefühl, dass das jemand anders geschrieben hat. Ist manchmal schwierig, den roten Faden zu erblicken. Eröffnet aber ganz neue Einblicke in eine fremde zum Teil wunderschöne zum Teil schreckliche Welt.
Ich brauch mal wieder Buchtipps:verzieh: Z.Zt. liegen hier "Das stille Mädchen" von Petr Hoeg und "Wo Licht und Schatten ist" von P.D. James. Zu beiden Büchern finde ich nicht den rechten Zugang, sie fesseln mich nicht (naja, ich bin wahrscheinlich auch abends zu lange im Café:D). Was lest Ihr denn im Moment?
Nein Uli, du irrst dich nicht ich habe es vor kurzem auch gelesen und "Mein ist die Rache", war ein doppelband.
Zuletzt habe ich die Pelzhändlerin gelsen, das war auch sehr gut.
Hier liegen habe ich noch:
Wir sind das Salz von Florenz (Tilamn Röhrig)
Die Buchmalerin (Beate Sauer)
und
Die Löwin (Iny Lorentz), alles historische Romane.
Rosenfee schrieb
Ich lese im Moment von Elizabeth George " Wo kein Zeuge ist". Etwas sehr zäh schrieben. Es geht um einen Serienmörder/Psychopathen, der mordet, um Macht zu spüren. Von der Handlung her eigentlich ein spannender Krimi. Aber die Beschreibungen, wenn die Polizisten von A nach B fahren sind einfach zu ausführlich und langweilig. Das Buch hat fast 800 Seiten. Die Hälfe hätte gereicht.
LG Rosenfee
hab den auch schon hinter mir - und hab ihn nicht als so langweilig empfunden - es wird ziemlich tragisch, finde ich...
Das stimmt. Der Schluss ist völlig überraschend und tragisch. Die letzten 100 Seiten habe ich auch in eins weggelesen. Aber vorher hatte das Buch für meinen Geschmack zuviel Längen.
Normalerweise mag ich die auch sehr gern - ich hab von ihr gelesen:
Gott schütze dieses Haus, das fand ich eigentlich sehr spannend - ich hoffe, ich irre mich jetzt nicht und das Buch war von jemand anders.
Aber ich lese derzeit soviel und bring möglicherweise schon wieder etwas durcheinander.
uli
Rosenfee schrieb
Ich lese im Moment von Elizabeth George " Wo kein Zeuge ist". Etwas sehr zäh schrieben. Es geht um einen Serienmörder/Psychopathen, der mordet, um Macht zu spüren. Von der Handlung her eigentlich ein spannender Krimi. Aber die Beschreibungen, wenn die Polizisten von A nach B fahren sind einfach zu ausführlich und langweilig. Das Buch hat fast 800 Seiten. Die Hälfe hätte gereicht.
LG Rosenfee
hab den auch schon hinter mir - und hab ihn nicht als so langweilig empfunden - es wird ziemlich tragisch, finde ich...
Ich lese im Moment von Elizabeth George " Wo kein Zeuge ist". Etwas sehr zäh schrieben. Es geht um einen Serienmörder/Psychopathen, der mordet, um Macht zu spüren. Von der Handlung her eigentlich ein spannender Krimi. Aber die Beschreibungen, wenn die Polizisten von A nach B fahren sind einfach zu ausführlich und langweilig. Das Buch hat fast 800 Seiten. Die Hälfe hätte gereicht.
Ich habe gerade Jugendbücher gelesen. Die Sache mit Christoph von Irina Korschunow: 17 Jahre war Christoph alt, als er an einem klaren Herbstmorgen beerdigt wurde. Hatte er mit seinem Fahrradunfall halb unbewusst Selbstmord begangen? Sein Freund Martin denkt in den folgenden Tagen über Christoph nach und er erkennt, dass Christoph die Halbheiten und faulen Kompromisse der Erwachsenenwelt nicht ertrug und nicht so werden wollte wie seine Eltern und Lehrer. Während Martin das alles noch einmal nachvollzieht, lässt der übermächtige Einfluss, den Christoph auf ihn ausgeübt hat, nach. - Ein Buch, das sehr zum Nachdenken über die Anforderungen der Gesellschaft anregt.
Und was passiert mit Luke? von Audrey O'Hearn: Matt ist 17 und gerade Vater geworden. Als er den kleinen Luke das erste Mal sieht, ist es Liebe auf den ersten Blick. Matts Freundin Lorene will das Kind zur Adoption freigeben - eine Vorstellung, die Matt kaum aushält. SLpontan entführt er Luke aus dem Krankenhaus. Er möchte gut für das Kind sorgen, auch wenn er nocht nicht recht weiß, wie. Zusammen mit Luke findet er Unterschlupf bei seiner Großmtter, die das Baby gleich in ihr Herz schließt und nicht allzu viele Fragen stellt. Eine Zeit lang schein talles gut zu gehen. Doch mit Sicherheit suchen die Behörden ach Matt und dem Kind - was ist, wenn man sie hier findet? Wird Matt Luke behalten können? - Ein Buch über Kinder, die Eltern werden, über Verantwortung und Erwachsenwerden.
Außerdem habe ich mir (aus gegebenen Anlass:s15:) ein Buch über pubertierende Kinder geholt. Pubertät - Loslassen und Haltgeben von Jan-Uwe Rogge. Das liest sich recht unterhaltsam. Ich habe aber auch Dinge über die psychische Entwicklung in diesen schwierigen Jahren gelernt, die mir so nicht bekannt waren. Natürlich wird es darum nicht einfacher "einen Kaktus zu umarmen", aber manche Reaktionen meines Sohnes kann ich besser nachvollziehen.
Zu guter Letzt noch ein Buch aus dem Fantasy-Bereich:
Im Kreis des Feuers von Marianne Curley: Eine zarte Liebe, ein schrecklicher Fluch, ein mächtiger Zauberer und eine abenteuerliche Reise ins Mittelalter - die Geschichte von Kate und Jarrod ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. - Spannend zu lesen, aber sehr leicht Kost mit vorhersehbarem Schluss.
Es ist die Geschichte der temperamentvollen Thomasine - eingebettet in die Natur der ostenglischen Fen-Landschaft und in das Paris und London der 20er Jahre. Seit ihrer Kindheit in den rauhen Fens kennen sich Thomasine, Daniel, der Sohn des Dorfschmieds, und Nicholas, dessen wohlhabende (herrschaftliche) Familie ein privilegiertes Leben führt. Doch als Nick aus dem Krieg heimkehrt und Thomasine seinen überstürzten Heiratsantrag annimmt, ahnen beide noch nicht, wie stark die Gegensätze zwischen ihren beiden Welten doch sind.
- Ist ein echtes Schmökerbuch - man kann es nicht weglegen.
uli